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KJG - GREMIEN
HOME > GREMIEN > Bundeskonferenz > Bundeskonferenz 2016 > Berichterstattung > Donnerstag, 19. Mai 2016 

Mittwoch / Donnerstag / Freitag / Samstag / Sonntag

Berichte, Berichte, Berichte...
Eine kleine Auswahl aus dem Angebot vom Markt der Möglichkeiten 2016

Anschließend an den Mittwoch Abend stand der Donnerstag Vormittag ganz im Zeichen des zweiten Teils des Berichtes der Bundesleitung. Dieser wurde überwiegend positiv aufgenommen. Nachfragen und Kritik gab es vor allem zur Mitgliederdatenbank (MiDa), die seit Jahren in der Planung, aber noch immer nicht einsatzbereit ist. Die Bundesleitung versichert jedoch, dass sich bereits viel getan hat – unter anderem wurde eine Beratungsfirma engagiert, die der Bundesstelle dabei hilft, den richtigen Anbieter auszuwählen. Im Bereich Medien- und Öffentlichkeitsarbeit konnten einige Themen aufgrund von Elternzeit, Vakanzen oder Stellenreduzierungen leider weniger intensiv bearbeitet werden als geplant – so erschien seit der letzten Bundeskonferenz nur eine einzige Ausgabe der Moxie. Positiv aufgenommen wurden die Einblicke in die neue Homepage, die die neue Referentin für Externe Kommunikation, Nastasia Radtke, der Konferenz verschaffte. Lob fanden die Delegierten auch für den Facebook-Auftritt und die neuen Mitgliedermaterialien.

Weiter ging es mit den Berichten zu aktuellen Projekten auf der Bundesebene. KjG UND DU, das Jugendpolitische Seminar zum Thema „Keine Zeit für Jugendarbeit?!“, die Friedenskation sowie die anstehende Fachtagung Medienpädagogik und die Beteiligung am Katholik*innentag – die große Themenvielfalt kam bei den Delegierten gut an. Abgeschlossen wurde der Vormittag mit der Vorstellung der mit viel Vorfreude erwarteten Großveranstaltung 2017 und einem Einstieg in die Diskussion über die Anmeldemodalitäten zur Großveranstaltung, welche am Nachmittag fortgesetzt wurde. /ah
 

DenkMal! und Studienteil zu Solidarität statt Menschenfeindlichkeit
Logo der Großveranstaltung 2017: DenkMal! Frieden denken. Zukunft schenken.

Nach einer vollgepackten Mittagspause mit Kandidatinnengesprächen, drehte sich am Donnerstagnachmittag zunächst alles um die anstehende Großveranstaltung DenkMal! Frieden denken. Zukunft schenken." im nächsten Jahr in Gelsenkirchen. Mit einer wunderbaren Vorstellung des Sachausschusses Großveranstaltung wurden die verschiedenen Werbematerialien sowie das neue Logo vorgestellt. Um das neue Logo mit dem bekannten Essener Förderturm auch an der Basis zu verbreiten, gibt es dieses Jahr einen Fotowettbewerb mit der Möglichkeit 2x2 VIP Tickets zu gewinnen. Weitere Infos zum Wettbewerb findet ihr im Kasten. Damit die Großveranstaltung ein voller Erfolg wird, wurde im Anschluss dann der Antrag 4: Teilnehmer*innen-Kontingente beschlossen.

 

Im Anschluss zur Diskussion um die Großveranstaltung fand der Studienteil zum Thema: Solidarität statt Menschenfeindlichkeit statt. In sechs verschiedenen Workshops befassten sich die Delegierten mit dem thematischen Schwerpunkt: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, der auf der vergangenen Bundeskonferenz gewünscht wurde. In den von verschiedenen Experten geleiteten Workshops hatten die Delegierten eine Stunde Zeit, ihre Fragen zu stellen. Geleitet wurden die Workshops von: Sebastian Seng, Annika Triller und Max Pilger, Friederike Strugholtz und Sarah Eßmann, Daniel Goldfuß, Ahmet Arslan und Eva-Maria Düring sowie von Anne Schirmer und Michael Wiese. Hier nochmal vielen Dank für euer Engagement!
 

Solidarisch, international, jugendgerecht
Bericht des internationalen Ausschusses mit einem Aufruf zum Spielen.

Am Ende eines langen Konferenztages wurde es noch einmal richtig inhaltlich: Aufbauend auf den Studienteil stand nach dem Abendessen die erste Beratung zum Antrag „Solidarität statt Menschenfeindlichkeit – Aufstehen für ein weltoffenes Miteinander“ auf der Tagesordnung. Dieser wurde, einem Wunsch der Basis folgend, von der Bundesleitung vorgelegt um dem Verband eine breite Positionierung zu diesem hochaktuellen Thema zu ermöglichen. Während der Antragsdiskussion fand frisch Gelerntes aus dem Studienteil gleich Anwendung – beispielswiese wurde im Antragstext der zu ungenaue Begriff „Fremdenfeindlichkeit“ durch „personenbezogene Menschenfeindlichkeit“ ersetzt.
Nach einigen Diskussionen wurde die Abstimmung aufgrund von technischen Schwierigkeiten auf den Freitag vertagt und das Podium für den Internationalen Ausschuss geräumt. Dieser präsentierte eine unter den Diözesanverbänden durchgeführte Umfrage zur Verbesserung der Vernetzungsarbeit im Bereich der internationalen Arbeit. Die Umfrage legte den Wunsch nach einem Online-Tool offen, welches nun im Laufe des nächsten Jahrs vom Internationalen Ausschuss eingerichtet werden wird. Zudem berichtete der Ausschuss von der aktuellen Spendenaktion: Mit einer Spieleecke, in der Delegierte und Gäste unter anderem ihre Blackjack- und Dosenwerfkünste testen können, möchte der Ausschuss ein Kinderrechteprojekt der nigerianischen Fimcap-Mitgliedsorganisation CYO finanziell unterstützen.
 

Katharina Norpoth, ehrenamtliche Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)

Zuletzt folgt der Bericht der AG Wahlrecht ohne Altersgrenze. Die AG hat in den letzten Jahren intensiv zum Thema gearbeitet und viel Know-how angesammelt. Nun ist die Arbeit der AG fast beendet – und das Thema Wahlrecht ohne Altersgrenze fest im Verband verankert. Die AG-Mitglieder freuen sich darauf, auch in Zukunft Ansprechpartner für Studienteile zu sein.

Den inhaltlichen Teil des Abends beendete der erste Ehrengast der Bundeskonferenz: Katharina Norpoth, ehrenamtliche Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), sie bedankte sich in ihren Grußworten für die gute Zusammenarbeit zwischen KjG und BDKJ. Sie berichtete von der letzten BDKJ-Hauptversammlung und von anstehenden Veranstaltungen, darunter zur Freude aller Anwesenden auch der 72-Stunden-Aktion, die vom 23.-26. Mai 2019 erneut stattfinden wird. /ah



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