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KJG - POSITIONEN
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Wahlrecht ohne Altersgrenze
Für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze!

In der KjG ist eins selbst verständlich: Jede*r KjGler*in darf gleichberechtigt mitbestimmen, dazu gehört auch das Recht die Leitung zu wählen. In Deutschland ist das anders. Das Grundgesetz besagt, dass das Recht zu wählen eines der zentralen Rechte ist und der Weg ist um mitzubestimmen. Leider wird allen die noch nicht alt genug sind – also noch nicht ihren 18 Geburtstag gefeiert haben – dieses Recht verweigert. Damit wird knapp 1/6 der Bevölkerung die Möglichkeit genommen mitzubestimmen, welche Politik in Deutschland gemacht wird.
Als KjG setzen wir uns dafür ein, dass die Altersgrenze beim Wahlrecht aufgehoben wird. Kinder und Jugendliche können sich eine Meinung zu politischen Fragen bilden und tuen es auch, es ist ihr gutes Recht, Volksvertreter*innen wären von allen gewählt und die Politik würde ein Stück kinderfreundlicher werden.

 

Methodenmappe

 


Zur Aufbereitung der Thematik hat die AG Wahlrecht eine Methodenmappe erarbeitet, diese findet ihr hier:

Methodenmappe (Web-Version)
Methodenmappe (Druck-Version)

Anhang1

Anhang2

 

Positionen und Beschlüsse

Mit der Stellungnahme „Wahlrecht von Geburt an – Mittendrin statt draußen vorhat der Bundesausschuss im Jahr 2004 die Grundlage unserer Positionierung und Arbeit geschaffen.

„Die Umsetzung von Kinderrechten und die Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland bedürfen eines neuen Impulses. Vielfältige symbolische Aktivitäten sind gut, aber reichen nicht aus.Daher fordern wir, der Bundesausschuss der Katholischen Jungen Gemeinde, die Einführung eines direkten Wahlrechtes für alle Kinder und Jugendliche der Bundesrepublik Deutschland von Geburt an.“ ...mehr!


Im Jahr 2014 haben wir diesen Beschluss neu verfasst, so dass er für Kinder und Jugendliche besser zu verstehen ist. Dort heißt es:


„Ein Wahlrecht für Kinder und Jugendliche lässt sich aus dem Grundgesetz ableiten, denn Kinder und Jugendliche sind ein Teil unserer Gesellschaft! Nur wenn sie die Möglichkeit bekommen ihre Meinung zu sagen, können sie die Gesellschaft auch mit gestalten.
Die KjG ist der Meinung, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen bei allen politi­schen und gesellschaftlichen Entscheidungen vertreten sein müssen.“
…mehr

 

Beim Bundesrat im Herbst 2014 haben wir dann entschieden das Thema unter dem neuen Titel „0 Kompromisse – für ein Wahlrecht ohne Altersgrenze“ stärker als bisher zu bearbeiten und intensiv auf eine Änderung des Wahlrechtes hinzuwirken.


„<Wahlrecht ohne Altersgrenze> bedeutet für uns, dass das aktive Wahlrecht für Kinder und Jugendliche möglich werden soll.“ ...mehr!

 

Wissenswertes Hintergrundwissen

Wir haben eine Juristin, einen Bildungswissenschaftler und einen Demokratieforscher Hintergrundwissen zum Wahlrecht ohne Altersgrenze entlockt. Kurz und unterhaltsam könnt ihr euch in den Videointerviews informieren

 


Wahlrecht ohne Altersgrenze

Entwicklungspsychologische Aspekte

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann


Wahlrecht ohne Altersgrenze

Gesellschaftspolitische Aspekte

Wolfgang Gründinger


Wahlrecht ohne Altersgrenze

Rechtliche Aspekte

Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit

AG Wahlrecht ohne Altersgrenze

Zur Umsetzung und Koordinierung der Aktivitäten rund um ein Wahlrecht ohne Altersgrenze, ist beim Herbstbundesrat eine Arbeitsgemeinschaft eingerichtet worden.
Über die AG Wahlrecht und ihren Auftrag, könnt ihr hier mehr lesen.



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