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KJG - GREMIEN
HOME > GREMIEN > Bundeskonferenz > Bundeskonferenz 2015 > Berichterstattung > Donnerstag, 28. Mai 2015 

Mittwoch / Donnerstag / Freitag / Samstag / Sonntag

Träume und Realität: Mehr Berichte, erste Anträge
Die Stimmberechtigten der Buko in Aktion

Tag 2 der Buko startete mit der gemeinsamen Feier eines Gottesdienstes zum Thema „Träume“. Er wurde mit schöner musikalischer Begleitung gestaltet und eröffnete einen guten Einstieg in den neuen Tag.


Danach stieg die Konferenz inhaltlich in die verbliebenen Punkte des Berichts der Bundesleitung ein. Zur Organisations-entwicklung kamen viele Rückfragen. Die Delegierten wünschen sich hier mehr Transparenz von Seiten der BL. Diese versprach Besserung.

Der Berichtsteil Markenbildung und Kommunikation bekam viel positive Resonanz aus dem Konferenzraum. Auf die Frage nach dem Interesse und der Lesebereitschaft der Delegierten an der moxie erblühte der Saal in einem überwiegend grünen „Stimmungskartenwald“. An der KjG-Homepage wird im Anschluss an die BuKo weiter gefeilt und die wichtigen Inhalte für die Seite rausgefiltert. Die neue Internetseite wird mit Spannung erwartet, die Wartezeit auf das neue Banner war den Delegierten jedoch entschieden zu lang. Hierfür gab es Kritik, viel Lob hingegen dann für Punkt 5, „Projekte“ der Bundesstelle.


Nahtlos weiter ging es zum ersten Satzungsänderungsantrag. Er behandelt eine Frage aus dem Verbandsentwicklungs-prozess des Verwaltungsrates, ob die Geschäftsführung weiterhin Teil der BL oder sich auf die Geschäftsführungsaufgaben beschränken soll. Das würde bedeuten, dass die Geschäftsführung angestellt und nicht gewählt würde.Die BL erhofft sich dadurch eine bessere Konzentration auf den Aufgabenbereich der Geschäftsführung.


Die Befürchtung der Delegierten, dass die Kommunikation zwischen Geschäftsführung und BL leiden würde, konnte vom aktuellen Geschäftsführenden Bundesleiter Peter Dübbert ausgeräumt werden: Die Geschäftsführung würde der BL zuarbeiten, sich vorrangig um Organisatorisches und Formales kümmern und sie so entlasten. Es bliebe dann mehr Zeit für Inhalte und Projekte. Welche Aufgabenbereiche konkret der Geschäftsführung zugeordnet werden, soll allerdings flexibel gestaltet werden.

Am Nachmittag wird die Antragsdiskussion zum Satzungsänderungsantrag fortgesetzt.


jm/ah/wof

Neues Geschäftsführungsmodell, einheitliche Beitragsformen
Tischdeko mit Seelenbohrer. Der DV Essen wirbt für die KjG-Großveranstaltung 2017 im Ruhrgebiet mit einem Förderturm.

Der Nachmittag des zweiten Konferenztages begann traditionell mit der Eröffnung des Markts der Möglichkeiten, auf dem alle Diözesanverbände ihr aktuelles KjG-Merchandise vorstellen und zum Verkauf anbieten.


Anschließend beschäftigte sich die Bundeskonferenz erneut mit dem Satzungsänderungsantrag zur Geschäftsführenden Bundesleitung. Nach kleineren Änderungen und überraschend schnell äußerte die Konferenz einstimmig ihre Zustimmung zum Antrag, der anschließend von der eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung der Bundesstelle KjG e.V. beschlossen wurde.


Nach dem Finanzbericht berichtete der Bundesvorsitzende des BDKJ, Wolfgang Ehrenlechner, von den Beschlüssen der letzten BDKJ-Hauptversammlung: Im Rahmen des zentralen Themas der Hauptversammlung  „Flucht, Vertreibung, Asyl“ verabschiedete der BDKJ einen Stellungnahme. Darin fordert er, Fluchtursachen aktiver zu bekämpfen und dass die EU-Einwanderungspolitik Flüchtlingen sichere Wege nach Europa ermöglichen muss. Zudem informierte  er über die aktuellen Debatten zum Thema Familie und Sexualität. Sein Lob über für die aktuelle Mitgliedergewinnungskampagne „KjG UND DU “ verknüpfte er mit einer Empfehlung, Ministrant*innen stärker ins Auge fassen.

Der letzte große Punkt an diesem Nachmittag war der Bericht des Sachausschuss Mitgliedschaft (SAM). In den letzten zwei Jahren hat sich der SAM intensiv Gedanken über eine Vereinheitlichung der Beitragsformen und -Rabattierungen gemacht, deren Ergebnis dann als Antrag 3 zur Beitragsordnung präsentiert wurde.


Die einzelnen Teile des Antrags wurden lange kontrovers diskutiert,  vor allem die Frage, ob es einheitliche oder nach Altersstufen gestaffelte Mitgliedsbeiträge geben sollte, beschäftigte die Konferenz: Mit 45 zu 32 Stimmen sprach sie sich letztendlich für eine Staffelung aus, die Alterstufen wurden dann noch genauer festgelegt. Auch die anderen Bestimmungen wie die befristete kostenlose Schnuppermitgliedschaft, der Geschwisterrabatt und der Sozialbeitrag wurden beibehalten, der veränderte Antrag schließlich bei neun Gegenstimmen und einer Enthaltung angenommen.


ah

Effiziente Buko: 3 x Satzung und Internationaler Ausschuss

Nach dem Abendessen beriet die Bundeskonferenz den Satzungsänderungsantrag 4 „Mitgliedergewinnung und -pflege als Aufgabe auf allen Ebenen“ und nahm ihn einstimmig an. Nun ist in der Mustersatzung fixiert, dass die Leitungen auf allen Ebenen Sorge für die Mitgliedergewinnung und -pflege tragen.


Es folgte der wahrscheinlich schnellste Satzungsänderungsantrag dieser Buko. Kaum aufgerufen und erklärt, wurde einstimmig beschlossen, dass passive Mitglieder nicht in den Stimmschlüssel miteinberechnet werden.


Dann berichtete der Internationale Ausschuss über seine Arbeit im vergangenen Jahr. Der daraus folgende Antrag definiert vier zentrale Ziele für die Internationale Arbeit des KjG Bundesverbandes: Engagement in unserem internationalen Dachverband FIMCAP, Beobachtung und Mitgestaltung der internationalen Jugend-und Gesellschaftspolitik;  internationaler Austausch; Beratung und Vernetzung der Interessierten in der KjG. Diskussionen gab es über die Frage, ob der IA unbefristet bestehen sollte oder nicht. Die Konferenz einigte sich auf zwei Jahre und die Delegierten betonten die Wichtigkeit der internationalen Arbeit der KjG.


Als letzte Satzungsänderung des Tages wurde beschlossen, dass die LAG Bayern und die LAG  NRW jeweils eine beratende Stimme auf dem Bundesrat haben. Darüber hinaus darf der Bundeswahlausschuss potenzielle Kandidat*innen als Gäste dorthin einladen.


Der Moderator Felix brachte diese Produktivität zum Abschluss auf den Punkt: „Vier Minuten vor dem geplanten Schluss sind wir mit den zwei geplanten Anträgen durch und haben noch zwei extra geschafft.“ Den Applaus, den sich die Delegierten gaben, haben sie heute redlich verdient.


fab



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