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KJG - GREMIEN
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Ausschuss als Projekt: der Internationale Ausschuss

Der Antrag 5 des Internationalen Ausschusses stand am frühen Freitagabend zur Diskussion. Ziel des Antragsstellers war, einen Ausschuss zu wählen, der sich für die Förderung und Unterstützung internationaler Jugendprojekte einsetzen soll. Im Vorfeld hatten der Mitglieder des Internationalen Ausschusses bereits angekündigt, ihre Arbeit zu beenden bzw. nicht zu verlängern.


Schnell kam aus der Versammlung der Einwand, dass es sich hierbei weniger um ein Projektantrag handelt als um die Gründung eines Ausschusses, da kaum ein konkretes Projekt auszumachen sei. Erst vor zwei Jahren hatte sich die Bundeskonferenz darauf geeinigt, keine Ausschüsse mehr ins Leben zu rufen, sondern zukünftig projektorientiert zu arbeiten. Daran erinnerte Bundesleiterin Eva-Maria Düring und warb dafür, diese neue Form erst mal zu akzeptieren.

Über die Arbeitsweise und Ziele, welche im Antrag aufgelistet sind, herrschte weitgehend Einigkeit. Einige Delegierte sahen nicht die Notwendigkeit, nicht alle im Antragstext zu verankern, weshalb einige Stellen gestrichen wurden. Als Projektidee kristallisierte sich die Ausrichtung eines sogenannten „Bureau-Meeting“ der FIMCAP heraus, welches es die KjG in der Vergangenheit auch schon mehrmals veranstaltet hat. So konnte der Antrag schließlich abgestimmt und beschlossen werden.

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Mühevolle Satzungsarbeit bringt Mindeststandards für die KjG
Der Satzungsausschuss präsentiert seinen Antrag (von links): Eva-Maria Düring für die Bundesleitung, Andrea Illa, Maik Michel, Andreas Illa.

Der Freitag stand bislang im Zeichen der Satzung. Den Anfang machte morgens der Satzungsänderungsantrag Nummer 4, der mit 76 Ja- und 4 Nein-Stimmen angenommen wurde. Hauptaspekt hierbei ist die Mitgliedschaft. Die alte Aufteilung in Dauer-, befristete und Fördermitgliedschaft wurde durch eine neue in aktive und passive Mitgliedschaft ersetzt. Bei der aktiven Mitgliedschaft nimmt das Mitglied an den angebotenen Gesellungs- oder Arbeitsformen teil. Die Stimmberechtigung und Wählbarkeit regelt die Diözesansatzung. Im Gegensatz dazu besitzen passive Mitglieder diese Berechtigungen nicht. Ihre Mitgliedschaften dienen der ideellen und/oder finanziellen Unterstützung.

Darüber hinaus werden die Orte für die KjG erweitert. Der Begriff der Pfarrgemeinschaft wird mit dem der Ortsgruppe ergänzt. Damit soll erfasst werden, dass sich KjG-Gruppen auch an anderen Standorten wie Schule oder Uni organisieren können.


Ab Mittag konnte der Satzungsänderungsantrag Nummer 1 beraten werden. Ein Jahr hat der Satzungsausschuss an dem über 30 Seiten langen Antrag gearbeitet, welcher die Mindestanforderungen für alle KjG-Satzungen auf Pfarr-, Bezirks- und Diözesanebene festschreibt. In der Konferenz wurde immer wieder betont, dass der Antrag Minimalregelungen darstellt, welche von den verschiedenen Ebenen durchaus strenger und nach weiteren spezifischen Vorstellungen gefasst werden können. In einigen Punkten konnten die Delegierten schnell zustimmen. Bei anderen jedoch bestand noch Klärungs- und Änderungsbedarf. So wurde vier Stunden lang diskutiert, umformuliert und über Änderungsanträge abgestimmt.

 

Um 16:30 wurden all die Mühen belohnt: Ohne Gegenstimmen, mit 81 Ja-Stimmen wurde der Antrag unter dem Applaus aller Anwesenden  angenommen.

 

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