Freitag, 1. Juni 2012
 
Gummihuhngolf-Tunier des DV Köln

Dieses Jahr war der Freitagabend besonders sportlich gestaltet. Als Vorgeschmack auf die KjGGummihuhngolf-Meisterschaft Ende Juni in Köln durften die Delegierten in 3 Parcours ihr Können schonmal beweisen. Nach einer spannenden Vorrunde schafften es die DVs Trier, Freiburg und Paderborn in die Endrunde. Nach bereits einem Schlag war die Sache entschieden. Der DV Freiburg gewann souverän. Den 2. Platz mit 2 Schlägen sichterte sich der DV Trier und den 3. Die Gruppe aus Paderborn. 


Abschließend kann man sagen, dass es nicht nur für alle Tunierteilnehmer eine tolle Abwechslung zur Konferenz bot sondern auch den Zuschauern.

 

Nachmittag und Abend: Dauerbrenner in der Diskussion

Der Nachmittag des dritten Tages begann produktiv: Nach einer langen, aber konstruktiven Diskussion mitz einer Reihe von Änderungsanträgen hat die KjG nun ein Mission Statement: 


„Die Katholische Junge Gemeinde (KjG) ist ein Kinder- und Jugendverband, in dem junge Menschen bei gemeinsamen Aktivitäten christliche Werte leben, lernen sich eine eigene Meinung zu bilden sowie soziale und politische Verantwortung zu übernehmen.


Wir geben Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum, einander zu begegnen, Spaß zu haben, sich weiter zu entwickeln und eigene Zugänge zum Glauben zu finden.


In unserem Verband machen wir uns stark für Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit, auch in Kirche und Gesellschaft.“

 

Danach teilte sich die Konferenz in zwei Gruppen auf. Während im Konferenzsaal das Thema „Mitgliedsausweise“ diskutiert wurde, ging es im Goldenen Saal um das „Corporate Design“. Im Konferenzraum wurde die Idee eines Verbandsbuches schnell verworfen, Diskussionsbedarf besteht jedoch beim Thema Mitgliedsausweis. Obwohl das Checkkartenformat schon 2008 beschlossen worden ist, gibt es noch immer keine einheitliche Meinung, was die genaue Gestaltung, Funktion und Gültigkeitsdauer des Ausweises angeht. Die Gruppe einigte sich darauf, den Antrag auf den morgigen Samstag zu verschieben, um der LAG NRW Zeit zu geben, einen Änderungsantrag vorzubereiten.

Im Goldenen Saal bestand in etwa genauso wenig Einigkeit: Weil mehr als ein Drittel der anwesenden Diözesanverbände nicht bereit war, sich an einem bundesweit verbindlichen Corporate Design zu beteiligen, beschloss die Bundesleitung, ihren Antrag zurückzuziehen. Dies wurde später im Plenum noch weiter diskutiert. Dabei wurde deuitlich, dass auchv die ablehnden DVs es begrüßen, wenn die Bundesleitung Erscheinungbild nur für die Bundesbene weiterentwickelt - und das anschließend durchaus aus Anregung oder Vorbild für Diözesanverbände fungieren kann.


Als letztes stand ein Satzungsänderungsantrag der DVs Köln und Freiburg auf der Tagesordnung, die das „kleine j“ zum festen Bestandteil der Bundessatzung machen wollen. Auch hier gaben sich die Delegierten überraschend diskussionsfreudig und detailverliebt, dennoch wurde der Antrag im Endeffekt mit großer Mehrheit angenommen.

Zum Abschluss wurden die Buko Teilnehmer vom DV Köln zum Gummihuhngolfen eingeladen, später folgt dann der NWR-Abend. /ah & nw

Gespräch mit Weihbischof Hauke

Interessierte KjGler und KjGlerinnen versammelten sich um 13:30 Uhr zusammen mit Weihbischof Hauke, um mit diesem zu sprechen und natürlich -wie es sich auf der Buko gehört- zu diskutieren.


In einer kleinen, aber  gemütlichen Runde plauderten Weihbischof Hauke mit uns, beantwortete unsere  Fragen und erzählte einiges. Hierzu sprachen wir über einige Probleme, die wir in unserer Gesellschaft erleben; so zum Beispiel, dass die Kirche mehr bewegen und interessanter werden müsste.


Am Ende gab er uns eines mit auf den Weg: Auch wir können in der KjG noch etwas verbessern. So könnte man  in der KjG zum Beispiel die Problematik behandeln, dass schwangere Frauen samstags nur bis 20 Uhr und sonntags  überhaupt nicht arbeiten dürfen.

Unsere geistliche Bundesleiterin bedankte sich zum Schluss bei Weihbischof Hauke. Wir freuen uns, wenn er die Buko auch nächstes Jahr wieder besucht. /s

 

Hierzu noch ein kleines Interview mit Weihbischof Hauke.

Weihbischof Hauke plaudert aus dem Facebook-Nähkästchen

Weihbischof Hauke stattete am Freitagvormittag der Buko einen Kurzbesuch ab. In seiner kurzen Ansprache im Konferenzsaal hat er sicher einige Delegierte überrascht. Denn wer hätte es gedacht: Weibischof Hauke hat seit drei Monaten ein eigenes Facebook-Profil! Nach einer kurzen Eingewöhungsphase hat er nun schon knapp 100 Freunde. Besonders beliebt ist er laut eigener Aussage bei den Müttern seiner Firmlinge.


Auch vom Katholikentag aus Mannheim berichtete der Weihbischof. Dort allerdings musste er sich überraschen lassen: Bei einer Podiumsdiskussion stieß er auf ein unerwartet anderes Publikum. Statt Hausfrauen und älteren Pfarrgemeinderatsmitgliedern erwarteten ihn 100 kreischende und fotografierende Mädchen. Der Grund? Mit ihm auf der Bühne war auch Paddy Kelly, der sich ebenfalls zu spirituellen Dingen äußerte und zudem natürlich ein paar Lieder trällerte.


Nach dem Mittagessen wird noch ein ausführlicheres Gespräch mit dem Weihbischof stattfinden.Im Buko-Konferenzsaal werden unterdessen die Stimmen lauter, die eine KjG Mitgliedschaft für Paddy Kelly fordern! /ah

PS: Weihbischof Haukes Profil findet ihr unter: www.facebook.com/profile.php

Bundesweiter KjG Gottesdienst

Der Konferenz wurde ein Novum vorgestellt: Zum ersten Mal soll vom 23.-25. November 2012 ein bundesweiter dezentraler KjG Gottesdienst stattfinden.  Unter dem Titel „Bin da“ soll  „Beteiligung“ im weitesten Sinne thematisiert  werden.


Die Werbekampagne wurde der Buko vorgestellt und soll in  nächster Zeit anlaufen. Erste Flyer kann man sich allerdings jetzt schon sichern (siehe Foto). /ah

Zusammensetzung des Bundesrates

Am Freitagvormittag behandelte die Konferenz erneut das Thema Zusammensetzung des Bundesrates. Nach einem Änderungsantrag, welches Modell zuerst behandelt wird, ob Modell 2 ( 1 Stimme+ Beratende pro DV) oder ob Modell 3 ( 1 Stimme pro DV), entschied sich die Konferenz für Modell 2.


Nach langen inhaltlichen Diskussionen über die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Parität oder auch deren Unwichtigkeit und Überflüssigkeit, scheiterte dieses Modell letztendlich aufgrund der fehlenden 2/3 Mehrheit.


Anschließend wurde Modell 3 aufgerufen. Auch diese Variante scheiterte und somit bleibt der Bundesrat wie bisher paritätisch besetzt und es wurde nichts verändert.