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KJG - GREMIEN
HOME > GREMIEN > Bundeskonferenz > Buko 2012 > Berichterstattung > Donnerstag, 31. Mai 2012  
„Der Bayerische Abend“

Zünftig wurde am Abend des zweiten Tages der Bayerische Abend eröffnet. Dabei präsentierten sich beinahe alle Vertreter der bayerischen Diözesanverbände in landesüblicher Tracht.

Des Weiteren hatten sie aus der Heimat Fassbier mitgebracht, welches gekonnt angestochen und ausgeschenkt wurde. Anschließend durften die Delegierten der Landeshymne „Gott mit dir du Land der Bayern“ lauschen, die von den Bayern inbrünstig vorgetragen wurde.

Ferner bot der Abend noch zum geselligen Beisammensein und Kennenlernen an. Einzig das schlechte Wetter spielte nicht mit, die gute Stimmung blieb jedoch völlig unbehelligt.

Donnerstagabend

Gut gestärkt beschäftigte sich die Konferenz nach dem Abendessen als erstes mit dem Thema Mitgliedschaft und KjG. In Kleingruppenarbeit wurde über verschiedene Fragestellungen diskutiert. Der damit zusammenhängende Initiativantrag 4 zur Gründung eines Sachausschusses „Mitgliedschaft“ wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Anschließend folgte das Thema Satzungsänderung (Antrag 11) und Gründung eines Satzungsausschusses (Antrag 5). Antrag 5 stieß auf große Zustimmung, Antrag 11 hingegen wurde mithilfe eines Antrags zur Geschäftsordnung auf Nichtbefassung nicht weiter behandelt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die viele Arbeit, die sich der Satzungsausschuss in den letzten vier (!) Jahren damit gemacht hat!

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung wurde der Internationale Ausschuss (Antrag 6) behandelt. Hierbei ging es vor allem um das zukünftig projektorientierte Arbeiten desselben.  Der Antrag wurde angenommen und die Delegierten in den bayrischen Abend entlassen. Für die Geistlichen Leiter und für die Referenten stehen noch die jeweiligen Stammtische auf dem Programm.  Während einer kurzen Mauschelpause kam es zu einer Prämiere: Die erste Boxie wurde veröffentlicht. /nw& ah

 

Revolution am Donnerstagnachmittag!

Die Geschlechterspezifische Arbeit in der KjG war der Themenschwerpunkt am Donnerstagnachmittag. Nach einer tollen geschichtlichen Einführung und Erläuterung des Auftrages des Arbeitskreises wurde zunächst Antrag 12, in dem es um die Erweiterung der Aufgaben Bundeskonferenzen geht,  behandelt.


Dieser wurde allerdings vertagt und die Konferenz beschäftigte sich zunächst mit den Geschlechterkonferenzen und Geschlechterforen, da diese die Basis für das gesamte Antragspaketbilden.Die Geschlechterkonferenzen und Geschlechterforen  wurden jedoch nach einem Änderungsantrag von Freiburg nach 26 Jahren abgeschafft bzw. gar nicht erst eingeführt. Diese Veränderung wurde von einigen schon seit vielen Jahren gefordert und bekam dieses Jahr erstmals die Mehrheit.

Anschließend wurde Antrag 12 erneut aufgerufen, abgestimmt und abgelehnt, da die 2/3 Mehrheit nicht erreicht wurde.  Außerdem wurde Antrag 14 zur geschlechtergetrennten Beratung abgestimmt und angenommen.  Zum Schluss wurde ein Sachausschuss Geschlechterpolitik und –pädagogik eingerichtet.


Zusammenfassend kann man sagen, dass es demnächst nun weniger feste Strukturen, aber  trotzallem viele neue Möglichkeiten gibt, die geschlechterspezifische Arbeit in der KjG zu gestalten. /nw
 

Markt der Möglichkeiten

Mit knallenden Sektkorken wurde am Donnerstagnachmittag der Markt der Möglichkeiten eröffnet, auf dem sich die verschiedenen Diözesanverbände noch bis zum Samstag von ihrer kreativen Seite zeigen. Der Ansturm war so groß, wie noch nie zuvor. Aber nicht verwunderlich, denn finden lässt sich dort alles, was das KjGler-Herz begehrt.


Die Auswahl an Merchandise Artikel ist riesig. Von den obligatorischen Kugelschreibern und Buttons über Pullis, Handtücher aus Bio-Baumwolle bishin zu zeltlagertauglichen Taschenmessern und Thermoskannen: Hier findet jederKjGler, was er zum Überleben braucht.

Auch inhaltlich haben die Diözesanverbände wieder einiges zu bieten: Arbeitshilfen zum Thema Kinderrechte, ausleihbare Spieleanhänger, Kartenspiele zum Thema Liebe, Sex und Partnerschaft und aus aktuellen Gründen viele Projekte im Bereich der Mitgliederwerbung.


Der Markt der Möglichkeiten ist ein gutes Beispiel dafür, wie kreativ die KjG in verschiedenen Bereichen ist und bietet einen  Ideenaustausch für die einzelnen Diözesanverbände. /ah


Fotos und einen Überblick über die Projekte findet ihr hier!
 

Der Donnerstagvormitag: Parität im Bundesrat, kinder- und jugendpolitisches Grundlagenpapier

Am Donnerstagmorgen startete die Konferenz mit der ersten Lesung des Antrags 9 über die Zusammensetzung des Bundesrates. In der der Diskussion wurden die verschiedenen Argumente noch mal dargelegt wurden, die für eine oder zwei  Delegierte für den Bundesrat und deren paritätische Besetzung sprechen: Arbeitsfähigkeit, Parität, Geld und Kompetenzen. Nach der zweiten Lesung am morgigen Freitag soll die Entscheidung über die vorgeschlagenen Modelle fallen.

Anschließend diskutierten die Delegierten über Thema Geistlichen Leitungen im Bundesrat. Einstimmig entschied sich die Konferenz für den Vorschlag der Bundesleitung, dass die Bundeskonferenz nur dann eine Geistlichen Leitung für den Bundesrat wählt, wenn das Amt der Geistlichen Leitung in der Bundesleitung nicht besetzt ist.


Als letzten Punkt vor dem Mittagessen beschloss die Buko, ein kinder-und jugendpolitisches Grundlagenpapier (Antrag 8)  zu erarbeiten. Es entspann sich eine  Diskussion darüber, ob für diese Aufgabe wie im Antrag vorgeschlagen, einen Sachausschuss eingerichtet wird, oder ob der Bundesrat dieses Papier verfassen soll. Die Konferenz entschied sich dafür, dass es eine Vorlage im Frühjahrs- Bundesrat 2013 geben soll, die die Bundesleitung in Zusammenarbeit mit ExpertInnen erstellen soll.

NW
 

Eingeladen zum Fest des Glaubens

Bevor sie den arbeitsreichen Konferenz-Donnerstag in Angriff genommen haben, gab es für die Delegierten Gelegenheit, bei einem kurzen Wortgottesdienst Kraft und Mut zu schöpfen. Geleitet und vorbereitet wurde der Gottesdienst von der Delegation des DV Speyer, der Goldene Saal war um 9 Uhr gut gefüllt.

 

In Erwartung auf die bevorstehenden Debatten und Wahlen sollten sich die Teilnehmer auf ihren einen Gott besinnen, der über all unserem Tun und Handeln steht. Nach der Lesung rief Pfarrer Andreas Sturm dazu auf, die ausgelegten Sterne Wünschen und Sprüchen zu beschriften. Diese wurden beim Hinausgehen wieder an die Delegierten verteilt.

 

PP



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