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KJG - POSITIONEN
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Bildungspolitik

Der KjG-Bundesverband sowie auch viele KjG-Diözesanverbände beschäftigen sich immer wieder mit bildungspolitischen Themen und Fragestellungen. Zum einen geht es hier z.B. um eine mögliche Zusammenarbeit von Schule und KjG, zum anderen ist aber auch die Stärkung und Anerkennung der außerschulische Bildung Teil des bildungspolitischen Interesses der KjG.

35 Stunden & keine Minute länger!

"35 Stunden - und keine Minute länger" - Stellungnahme des KjG-Bundesrats im Herbst 2013 zur Ausdehnung der täglichen Schulzeit und den dadurch verminderten Zeiträumen für freiwilliges und selbstbestimmtes Engagement. Dieser Beschluss wurde im Herbst 2014 vom KjG-Bundesrat ergänzt. Hier ist die aktuelle Version verlinkt.


Die KjG NRW hat zu diesem Beschluss eine gleichnamige Kampagne gestartet über die ihr auf der Homepage www.kjg-nrw.de mehr erfahren könnt.


Auch weitere Diözesanverbände und die KjG LAG Bayern setzten sich in den letzten Monaten aktiv für die Forderungen ein. Zum Beispiel hier nachzulesen: http://www.kjg-lag-bayern.de/index.php?cID=85

Methoden und Material

Postkarten
Die zentralen Forderungen des Beschlusses "35 Stunden - und keine Minute länger" gibt es auf einer Postkarte, die ihr über eure Diözesanstelle erhalten könnt. Wenn ihr selbst noch mehr Buttons produzieren wollt, gibt es die Vorlage hier.


Das Kinderrecht auf Freizeit und Erholung

Ihr wollt euch mit eurer KjG intensiver mit dem Thema auseinandersetzen? Dann haben wir einen Vorschlag, wie ihr euch mit SchülerInnen mit dem Kinderrecht auf Freizeit und Erholung beschäftigen könnt und dabei selbst überprüfen könnt, wie viel Raum die Schule in eurem Leben einnimmt und wie viel unverplante Zeit euch eigentlich bleibt.
Gruppenstundenvorschlag Kinderrecht auf Freizeit
 

Gespräche mit Politikerinnen und Politikern und Medienecho

Im Mai 2014 begannen wir zu dem Beschluss "35 Stunden und keine Minute länger" ins Gespräch mit Entschiedungsträger*innen in Politik und Gesellschaft zu kommen. So konnten wir zum Beispiel zwei Tage lang in Berlin viele Bundestagsabgeordnete treffen und den Beschluss vorstellen.Aktuell laufen weitere Gespräche, über die wir hier nach und nach berichten werden.


Hier einige Zitate aus den Gesprächen:
Marcus Weinberg (Familienpolitischer Sprecher CDU/CSU-Fraktion): „Als familienpolitischer Sprecher meiner Fraktion nehme ich das Thema zeitliche Überlastung von Kindern und Jugendlichen sehr ernst. Zudem teile ich die Einschätzung, dass ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen weiterhin auch neben Schule, Ausbildung, Studium und Beruf möglich sein muss. Dafür setze ich mich in meiner Fraktion ein und unterstütze ihr Anliegen, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen zu verbessern."


Sönke Rix (Familienpolitischer Sprecher SPD-Fraktion): „In unserem jugendpolitischen Konzept sprechen wir uns für einen freien Nachmittag pro Woche aus, denn es ist wichtig, dass jungen Menschen genügend freie Zeit zur Verfügung steht. Aber auch an anderen Stellen gibt es noch viel zu tun: Schule muss demokratischer gestaltet werden, ehrenamtliches Engagement muss mehr Anerkennung auch in Bewerbungssituationen finden und das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern muss aufgehoben werden.“


Unsere Pressemitteilung zu dem Gespräch und der Initiative von Herrn Weinberg ist zudem hier zu finden: http://www.kjg.de/fileadmin/user_upload/08_presse/2014/PM_05_14_-_35_Stunden_sind_genug.pdf

Kooperation KjG und Schule

Das Papier "Aufgezeigt! Überlegungen der Katholischen Jungen Gemeinde zur bildungspolitischen Situation der Außerschulischen Bildung" wurde vom Bundesausschuss 2005 beschlossen und veröffentlicht. "Das Papier soll einen gedanklichen Anstoß zu der Frage „Zusammenarbeit von Schule und Jugendverbandsarbeit“ geben und formuliert darüber hinaus Anregungen für die Kooperation der KJG mit Schulen. Mit diesem Papier soll zur inner- und außerverbandlichen Auseinanderset-zung beigetragen werden." Es kann bei der KjG-Bundesstelle bezogen werden.

Aktivitäten der Diözesanverbände

Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Die KjG Rottenburg-Stuttgart formuliert 10 Bildungsthesen. Reinschauen loht sich, denn die Thesen stellen eine gute Zusammenfassung für den Bildungsanstaz der KjG dar: Bildungsthesen
Ausserdem arbeitet ein AK zum Thema KjG und Schule, initiiert Kooperationen und bietet Beratung an: AK KjG und Schule
Bei einem Kooperation-Projekt entstand ein Video, welches hier angeschaut werden kann.

 

Diözesanverband Freiburg
Zur Kooperation von KjG und Schule hat der Diözesanverband Freiburg eine Handreichung herausgegeben, die einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten, Chancen und Hürden gibt. Sie ist als Lektüre für alle zu empfehlen, die sich überlegen Kooperationen zu starten. Zu Beginn beinhaltet sie zudem noch ein Positionspapier zu Schulkooperationen, welches die Diözesankonferenz 2005 verabschiedet hat.

Netzwerke

BDKJ:
Bildung und Bildungspolitik sind wichtige Themen der jugendpolitischen Interessenvertretung des BDKJ, dem Dachverband der katholischen Jugendverbände. Daher werden regelmäßig bildungspolitische Beschlüsse und Stellungnahmen herausgegeben, welche hier zu finden sind.


DBJR:
Auch der Dachverband aller Kinder- und Jugendverbände in Deutschland, der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) äußert sich regelmäßig zu bildungspolitischen Themen aus Sicht der Jugendverbandsarbeit. Hier findet ihr die Positionen des DBJRs in chronologischer Reihenfolge: http://www.dbjr.de/positionen.html



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