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KJG - GREMIEN
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Satzungsdiskussion: Zwischen Parität und Pragmatismus

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Satzungs-Diskussion. Der Vormittag begann mit einem Initiativ-Satzungsänderungsantrag der DVs Münster sowie München und Freising zur Abschaffung der getrenntgeschlechtlichen Konferenzen, den die Bundeskonferenz unter Abweichung von der Geschäftsordnung, die für solche Anträge eigentlich längere Fristen vorsieht, in die Tagesordnung aufnahm. Danach kam die BuKo in der Beratung noch recht zügig voran und erarbeitete einen Satzungsänderungsantrag mit weitgehenden Neuerungen – so sollte der Bundesausschuss, in dem zukünftig alle Diözesanverbände vertreten sind, nur noch aus einem/einer VertreterIn pro DV bestehen. Der Vormittag endete mit einer persönlichen Erklärung des Delegierten Tim aus dem DV Köln, der in harten Worten das Abweichen von der Parität im Bundesausschuss verurteilte.

 

Diese mahnenden Worte scheinen in der Mittagspause viele Delegierte zum nochmaligen Nachdenken über die Thematik veranlasst zu haben. Denn am Nachmittag beschloss die BuKo mit großer Mehrheit, die Diskussion zu diesem Thema nochmal aufzunehmen. Nach langer Diskussion, die sich vor allem den Konflikt zwischne Parität und Praktikabilität drehte, unterbrach die Bundeskonferenz ihre Beratungen zum Satzungsänderungsantrag. Nun widmeten sich die Delegierten den Anträgen Nr. 2 "Besser aufstellen" und Nr. 4 "Projektorientiertes Arbeiten". Sie wurden jeweils in den von den Expertengruppen geänderten Antragsversionen nach kurzer, inhaltlicher Debatte jeweils einstimmig beschlossen wurden. (Beschluss Besser austellen und Beschluss "Projektorientiertes Arbeiten")

 

Nach dem Abendessen versammelte sich die Konferenz nochmal, um weiter über den Satzungsänderungsantrag zu beraten. Nach einer kurzen Debatte einigte sich die Konferenz auf einen Kompromissvorschlag und beschloss, den Satzungsänderungsantrag nochmal zu ändern und den neuen Bundesausschuss nun doch mit einer Vertreterin und einem Vertreter pro DV zu betzen. Zugleich aber wurde der Passus mit aufgenommen, dass diese Regelung im nächstes Jahr auf seine Pracxistauglichkeit überprüft und nötigenfalls angepasst wird.
 
CA
 

Der Seelenbohrer: Zur Antwort bereit

Am Freitagabend hatten wir das Vergnügen, Alfred Klever, den Grafiker des Seelenbohrers zu interviewen. Er erzählte uns, wie der Seelenbohrer 1967 während eines Siebdruckkurses in Altenberg entstand. Ursrpünglich sollte er nur das Logo für das Pfingsttreffen "Zur Antwort bereit" der KjG-Vorgängerverbände KFG und KJG in 1968 Münster sein. Doch dem damaligen Kölner Diözesanjugendseelsorger gefiel der entwurf so gut und er sah darin so viel Potential, dass er den Seelnbohrer Verbandszeichen für die KjG vorschlug.


Natürlich erzählte er uns auch, was der Seelenbohrer bedeutet: Er solle das Motto des Pfingsttreffens symbolisiern: „ Zur Antwort bereit!“ Demnach sind alle interessanten Theorien, dass man einen Hahn (damals das Zeichen der katholischen Jugendverbände) oder eben KjG darin sehen könnte, falsch.

Kleine Give-Aways in Form eines Schlüsselanhänger gab es übrigens schon 1968. Herr Klever war sehr gerührt zu sehen, dass sein Logo all die Jahre immer mehr zu einem Teil der KjG wurde und hofft, dass durch die Eintragung des Seelenbohrers in unsere Satzung, er unser Verbandslogo für die Ewigkeit bleibt.


NW
 

Impuls im Altenbeger Dom

Am Freitagabend durften die Teilnehmer der Konferenz nach einem langen und anstrengen Nachmittag erst einmal ihre Stühle schultern und sich auf den Weg zum Dom machen. Dort erwartete sie ein Seelenbohrer mit einem brennenden Stein als Punkt umgeben von unzähligen Feuersteinen. Kurz nachdem alle einen Platz gefunden hatten, standen sie schon wieder auf um sich in Vierergruppen zu verteilen und sich mit der Frage „Warum brenn ich für die KjG?“ zu beschäftigen und die Ergebnisse in Schlagworten auf die Feuersteine zu schreiben. Das kleine Schmankerl des Impulses war, dass Herr Alfred Klever, der Gestalter des Seelenbohrers, uns von dessen Entstehung  in Altenberg erzählte. 


FS
 



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