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KJG - GREMIEN
HOME > GREMIEN > Bundeskonferenz > Buko 2010 > Berichterstattung > Donnerstag, 27. Mai 2010  
Produktive Diskussion um Beitragserhöhung Teil 1

Die 1. Antragslesung zur Beitragserhöhung ist Donnerstagabend nach langer und intensiver Diskussion zu Ende gegangen. Die Delegierten schilderten zunächst recht sachlich ihre Erfahrungen aus den DVs, in denen bereits Beiträge erhöht wurden. Durch Beitragserhöhungen mussten so zum Beispiel Mitgliederrückgänge von bis zu 20 Prozent hingenommen werden, in der Spitze in Rottenburg-Stuttgart gar 40 Prozent. Freiburg verzeichnete dabei vor allem im Bereich der Kinderstufe rückläufige Mitgliedszahlen nach der letzten Beitragserhöhung.

 

Deutlich wurde bei der Diskussion, dass einige Diözesanverbände durch Rücklangenbildung eine Beitragserhöhung zunächst auffangen könnten und nicht unmittelbar an die Mitglieder weiter geben müssten. Andere DVs dagegen sehen gar in einer möglichen Beitragserhöhung – und durch drastische Kürzungen von Zuschüssen - ihre Existenz bedroht.

Die Bundesleitung forderte die DVs gezielt auf ihre Sorgen und Nöte in Hinsicht auf eine Erhöhung der Beiträge zu äußern, um ihnen so gezielt Hilfe anbieten zu können. So forderten die Delegierten eine Argumentationshilfe sowohl in Form eines kurzen Infoflyers als auch als ausführliches Handout mit Zahlen als Argumentationsgrundlage. Eine mögliche Argumentationshilfe hat der DV Essen bereits für sich erarbeitet und stellte ihn der Konferenz zur Verfügung.

 

Des Weiteren diskutierten die Delegierten intensiv über die Höhe und den möglichen Zeitpunkt einer Beitragserhöhung. Auch verschiedene Modelle wie ein Festbetragsmodell wurden erörtert und debattiert.

 

ToG

Der Verbandsentwicklungsprozess: Die erste Lesung des Antrages

Der Donnerstag-Nachmittag stand erneut für das Thema Verbandsentwicklungsprozess zur Verfügung. Der Beratungsausschuss stellte seinen Bericht zur Diskussion, dieser blieb unkommentiert. Schon seit dem Beginn der Konferenz hat der Ausschuss eine anonyme Hotline eingerichtet, bei dem interessierte Delegierte Fragen zum Prozess stellen können, um eine optimale Informationsgrundlage zu gewährleisten.

 

Im Anschluss ging es um die Vorstellung des Antrages, allerdings sollte dieser an diesem Nachmittag lediglich besprochen und erweitert bzw. eingeschränkt werden, die Abstimmung erfolgt erst später in der Woche. Die bereits von dem Experten Meinrad Bumiller erörterten Teilprozesse der Entwicklung (siehe Mittwoch) wurden heute zum Hauptthema der Diskussion gemacht. Hier handelt es sich um folgende Schlagworte, mit deren Hilfe die KjG den Prozess durchlaufen soll: „Besser aufstellen“, „Besser darstellen“, „Neue Ressourcen“, „Besser Vernetzen“, „Offener und intensiver kooperieren“ und „Neue Dienstleistungen“.

 

Um die volle Leistungskraft der Bundeskonferenz auszuschöpfen, teilten sich die Delegierten in Gruppen auf, die sich jeweils mit einem der obigen Themen auseinandersetzen. Diese Methode zeigte Wirkung, eine volle Stunde wurde produktiv diskutiert und gearbeitet, was zu zahlreichen neuen Ideen führte. Im Anschluss an die Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse der ganzen Konferenz vorgestellt und anschließend dem Beratungsausschuss übergeben, der die neuen Inhalte nun noch einmal besprechen und gegebenenfalls in den Antrag einzuarbeiten.

 

Die Punkte „Offener und intensiver kooperieren“ und „Neue Dienstleistungen“ stehen allerdings noch aus, da hier die Zeit knapp wurde. Am  morgigen Freitag folgt die zweite Lesung des Antrages, bei dem auch diese Aspekte bearbeitet werden..

vf

Zwei schnelle Anträge
Das wurde schnell abgestimmt: Der Satzungausschuss macht zwei Jahre weiter, und die Buko 2011 findet tradionsgemäß nach Pfingsten in Altenberg statt.

In nur wenigen nur Minuten wurden am Vormittag, nach den getrenntgeschlechtlichen Konferenzen, zwei „kleine“ Anträge von der Versammlung verabschiedet.

Antrag 4 wurde im Anschluss an den Bericht des Satzungsausschusses beschlossen: Dieser wird um weitere zwei Jahre verlängert, da dies im Zuge des Verbandsentwicklungsprozesses nötig ist.


Der zweite Antrag beinhaltete den Termin der Bundeskonferenz 2011 (Antrag 1). Hier kam es zu einer kurzen Debatte, bei der es vor allem um eine Verkürzung der BuKo, aber auch um eine Änderung der Lokalität ging. Es wurde jedoch kein Änderungsantrag gestellt, dennoch wurde ersichtlich, dass diese Punkte auch in Zukunft Thema sein werden., vor allem auch dann , wenn die verkleinerung der Buko beschlossen werden sollte (Satzungsänderungsantrag 1). Der Antrag wurde mit vier Enthaltungen und 11 Gegenstimmen angenommen.


Am Nachmittag steht der Antrag der Verbandsentwicklung auf der Agenda, eine große und spannende Diskussion darf erwartet werden.


vf

Männer machen Praxismappe zu Jungenpädagogik

Konzentriert und mit viel Tatendrang haben die Delegierten heute vormittag ihre Bundesmännerkonferenz abgehalten. Harry Podzuweit (Berlin) und Michel Döring (Limburg) wurden erneut in die Konferenzleitung gewählt. Neu hinzu kommt Lukas Zybarth (noch Hamburg, bald Aachen). Die Wahl erfolgte en bloc und einstimmig.

Inhaltlich stand die Jungenpädagogik im Mittelpunkt. Der Auftrag der letzten Konferenz an die Konferenzleitung, ein Starter-Kit zur Jungenpädagogik zu erstellen, wurde erweitert. Nun soll eine Praxismappe Jungenpädagogik erabeitet werden, die möglichst zur Buko 2011 online und in gedruckter Form den KjG-Gruppen zur Verfügung stehen soll.

Methodische Grundlage der Praxismappe soll die balanceoriertierte Jungenpädagogik liefern. Es wurde eine Arbeitsgruppe von interessierten Männern eingesetzt, die deren Methoden prüft und für die KjG-Gruppenarbeit anpassen wird. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Delegierten beim inhaltlichen Teil der Konferenz, wo einige Methoden zum Them "Gewalt" in Kleingruppen ausprobiert wurden. 

wof

Die Konferenzleitung der Bundesmännerkonferenz will es anpacken: Michel Döring, Harry Podzuweit, Lukas Zybarth und Bundesleiter Martin Diem.
Bundesfrauenkonferenz will ihre Form überprüfen
Die neue Konferenzleitung der Frauen: Francisca Stuntz, Monika Beil, Clara Leiva Burger und Stefanie Hampel.

Stefanie Hampel (Berlin), Clara Leiva Burger (Eichstätt) und Francisca Stuntz (Münster) werden eine weitere Jahr die Konferenzleitung der Bundesfrauenkonferenz bilden. Neu in die Leitung gewählt wurde Monika Beil (München und Freising). 

Ohne konkretes Ergebnis  verlief die Antragsdiskussion. Der Antrag zu einem Studien- und Fortbildungsmodul "KjGlerinnen - konsequent kompetent" wurde wegen magelndem Interesse zurückgezogen. Thema der Diskussion war in hingen die derzeitige Form der Bundesfrauenkonferenz: Hier wurde der Wunsch nach einem Studienteil deutlich. 

wof



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