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KJG - GREMIEN
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Alex Schmitz als Bundesleiterin bestätigt

Mit sehr großer Mehreit bei nur zwei Gegenstimmen ist Alexandra Schmitz in ihrem Amt als Bundesleiterin für drei weitere Jahre bestätigt worden. Schon während der Personalbefragung zeichnete sich eine breite Zustimmung ab. Die 35-Jährige bezeichnete sich selbst als "Visionärin" und möchte neue Wege, Projekte und Aktionen für die KjG entwickeln.

 

ch/wof

 

KjG Bundesverband weiter ohne Geist

Mit Spannung wurde die Wahl zum Geistlichen Leiter erwartet. Nachdem eine Bewerberin bereits im Vorfeld ihre Kandidatur zurückgezogen hatte, stellte sich nur der Diplom-Theologe Rudolf Heidrich aus Essen zur Wahl.
Nach einer kritischen Personalbefragung folgte ein ernüchterndes Wahlergebnis. Die Konferenz votierte sehr eindeutig gegen den 26-jährigen. Lediglich 18 Ja-Stimmen entfielen auf ihn. 89 Delegierte stimmten gegen den Theologen. 

JuGl
 

Bundesausschuss mit Geistlicher Leitung

Neu in den Bundesausschuss wurden gewählt Ines Huibens (DV Eichstätt, 97 Ja-Stimmen), Stefanie Hempel (DV Berlin, 93), Verena Moser (Geistliche Leitung, DV Regensburg, 101), Benedict Martin (DV Köln, 100) und Michael Gartner (Geistliche Leitung, DV Freiburg, 105). Wieder in den Bundesausschuss gewählt wurden Felix Neumann (DV Freiburg, 104) und Lena Bloemann (DV Köln, 96).

 

Nachdem die Geistliche Leirung in der Bundesleitung vakant belibt, konnten immerhin die beiden Stellen für die Geistliche leitung wieder neu bestetzt werden.   

 

Alle Ergebnisse der weiteren Wahlen (zur BDKJ-Hauptversammlung, zur Mitgliederversammlung, zu den Ausschüsse) hier.

 

Neuer Finanzierungsplan wird kommen

Der Samstag-Nachmittag war geprägt von einer aufwühlenden und anstrengenden Antragsdiskussion. Zur Debatte stand ein Initiativantrag, den eine Gruppe aus Delegierten in der Nacht in langwierigen Verhandlungen vorbereitet hatte. Er beinhaltet im Kern die Forderung, einen Plan zur Absicherung der Finanzen bis zur nächsten Bundeskonferenz aufzustellen. Alle Arbeitsbereiche des Bundesverbandes müssen demnach überprüft werden.

 

Beitragserhöhungen ab 2011?

 

Darüber hinaus wird die Konferenz des nächsten Jahres beauftragt, auf der Grundlage des dann vorgelegten Finanzplanes über Beitragserhöhungen nachzudenken. Gemeinsam strickten die KJGlerinnen und KJGler an einem Übergangskonzept: Besonders ausführlich wurde über den bestehenden Solidaritätsfond für Diözesen gesprochen. Am Ende setzte sich die Meinung durch, dieser dürfe nicht zur Unterstützung des Prozesses angetastet werden und müsse weiterhin als Ausfallfond zur Verfügung stehen.

 

Sparpaket in Kraft

 

Da in diesem Jahr somit noch keine Beitragserhöhung beschlossen wurde, tritt ein Sparpaket in Kraft. Dieses hatte die Mitgliederversammlung im Vorfeld der Konferenz erarbeitet. Es beinhaltet Einsparungen in vielen Bereichen. Danach wird deutlich bei der Verbandszeitung INFAM, den Aufwandsentschädigungen für Bundesausschussmitglieder, der Nord-Ost AG  sowie an der sexualpädagogischen Arbeitshilfe gespart.

 

Erleichterung über die Lösung

 

Am Ende wurde der Antrag mit großer Mehrheit angenommen. Erleichtert spendeten die Delegierten stehende Ovationen. Einen besonderen Dank richteten sie an die „clearing group“, die mit außergewöhnlichem Engagement konstruktiv an dem Antragstext gearbeitet hatte. Das Ergebnis der Bemühungen spiegelte augenscheinlich einen Großteil der Interessen aller Delegationen wieder.

 

/CH

 

 

KJG möchte neues Konzept für die Zukunft erarbeiten

Die Bundeskonferenz 2009 hat mit überwältigender Mehrheit einen Antrag mit dem Titel „Zukunftsfähige KJG“ verabschiedet. Darin beauftragt die Konferenz die Bundesleitung und ein Beratungsgremium, ein tragfähiges Konzept zur Weiterentwicklung des Bundesverbandes zu erarbeiten. Speziell die Finanzstrukturen und die Prioritäten der inhaltlichen Arbeit sollen überprüft werden. Unterstützend sollen dazu auch externe Berater herangezogen werden. Die zu überprüfenden Bereiche müssen auch auf ihre Auswirkungen für beide Geschlechter überprüft werden.



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