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KJG - GREMIEN
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Quo Vadis Bundesverband!

Wie soll der Bundesverband in der Zukunft aussehen? – Der Kopf eines loseren Netzwerkes mit subsidiärem Charakter, oder einen inhaltlich und politisch starken, profilierten Bundesverband? Um diese und andere Fragen zu beantworten, steckten die Delegierten der Bundeskonferenz heute Vormittag in Kleingruppen die Köpfe zusammen. 

 

Auf dem Prüfstand standen die Arbeitsbereiche Kontaktarbeit, Verbandsidentifikation, Außenvertretung, Aktionen, Themen und Vernetzung/innerverbandliche Kommunikation. Auch die dortigen Diskussionen waren geprägt vom diesjährigen Buko-Topthema: Sparen. Die Diskussion liefert die Grundlage für die Antragsdebatte, in der die KjG zukunftsfest gemacht werden soll. Die Ergebnisse aus den Kleingruppen:

 

 

Kontaktarbeit

E-Mail, soziale Netzwerke oder Telefon? Wie die perfekte Kommunikation zwischen den Ebenen aussehen soll, ist umstritten. Genauso strittig ist, wie viel Zeit sich die Bundesebene für diözesane Veranstaltungen oder Fortbildungen nehmen soll. Klar ist jedoch, dass – ganz gleich wie – informelle und formelle Kontaktpflege funktionieren muss.

 

 

Themen

Themen können, aber müssen nicht Aufgabe der Bundesebene sein. So das schwammige Ergebnis der Arbeitsgruppe.

 

 

Außenvertretung

 Es gab eine genaue Abwägung darüber, wo es sinnvoll ist über den BDKJ in der Außenvertretung zu agieren und wo es sinnvoll ist sich selber zu vertreten. Inhaltlich sollte die real- und kirchenpolitische Vertretung intensiviert und versucht werden Themen und Positionen zu platzieren.

 

 

Aktionen

 Einzelne Großaktionen sind gewollt und sinnvoll, aber im Sinne von Qualität vor Quantität und dem Erhalt eines nachhaltigen Highlightcharakters sparsam zu veranstalten. Themen aus den Diözesanverbänden sollten auf Bundeseben getragen und genutzt werden, so kann effektiv ein klares und überschaubares Jahresangebot geschaffen werden.

 

 

Vernetzung und innerverbandliche Kommunikation

Der Kontakt zwischen Diözesanleitungen und Bundesleitung sollte mehr dialogisch als durch Informationsweitergabe geprägt sein. Eine stärkere Vernetzung wurde angestrebt. Dabei reichten die Ideen von erweiterten Material- und Ideenbörsen bis zu einer bundesverbandlichen, internetbasierten Arbeitsplattform, die bis zur Pfarrebene reicht. Einig waren sich alle: eine größere Selbstverpflichtung der Diözesanverbände muss her.

 

 

Verbandsidentität

 Die identitätsschaffenden Elemente, vor allem das KjG-feeling, bleibt weiter schwer vermittelbar. Vielmehr soll der Bundesverband für ein schärfer umrissenes inhaltliches und politisches Profil der KjG sorgen. Dabei muss der Mitgliederbegriff durchaus noch einmal überdacht werden: wer wird wirklich erreicht?

/sm /apr

 

 

 

Mitgliederbeitragsdebatte endet im Clearing
Delegierte diskutieren über die Zusammensetzung der Clearinggroup

Wie erwartet gestaltete sich die Diskussion um den Mitgliedsbeitrag schwierig. Einigkeit herrschte in den Diözesanverbänden, dass eine Beitragserhöhung erst am Ende eines Kosten- und Inhaltsoptimierungsprozesses stehen könnten. Zwang die Finanzielle Situation die Delegierten zum Handeln.

 

Ein Ergebnis konnte trotz einer konzentrierten und fairen Diskussion nicht erzielt werden. Der Antrag wurde zur Verhandlung in eine Clearing-Gruppe überwiesen, die bis spät in die Nacht - es wurde 04.30 Uhr - tagte um einen konsensfähigen Alternativantrag auszuhandeln. /sm

 

 



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