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KJG - GREMIEN
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Bundesmännerkonferenz: Jungen stärken unter neuer Leitung

Generationenwechsel: Neues Bundesmännerpräsidium gewählt

Harry Podzuweit (DV Berlin), Rouven Winkhaus und Michael Döring (beide DV Limburg), bilden zusammen mit Bundesleiter Martin Diem die neue Konferenzleitung der Bundesmännerkonferenz (BMK). Doch auch wenn es auf dem Foto so aussieht: Vollständig ist das Männerpräsidium nicht. Nicht nur die zweite Stelle der männlichen Bundesleitung ist (noch) vakant, von den rund 30 anwesenden Männern wurden auch nur drei von vier möglichen, ehrenamtlichen Posten im Bundesmännerpräsidium besetzt.

 
Bundesmännerkonferenz profiliert sich politisch

Inhaltlich ging es auf der BMK in diesem Jahr höchst politisch zu. Die Konferenz verabschiedete einstimmig eine Stellungnahme zu „Jungen sind Benachteiligte des deutschen Bildungssystems.“ Extra dazu eingeladen: weibliche Verstärkung aus dem Diözesanverband Eichstätt. Eva-Maria Düring hielt ein Impulsreferat, in dem sie eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorstellte, in der es um die bildungspolitische Situation männlicher Jugendlicher ging. Die BMK fordert nach langer Diskussion nun eine stärkere Fokussierung auf Jungen- und Männerarbeit von Politikerinnen und Politikern, pädagogischen Fachkräften sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

 
Auch im Verband: Mehr Jungenarbeit

Dass Jungenarbeit auch innerhalb der KJG eine große Rolle spielen soll, ist schon fast selbstverständlich. Neu ist allerdings die Form: Das Bundesmännerpräsidium wurde beauftragt ein Starterkit auf den Weg zu bringen, um eine „praktische, basisnahe und handfeste Handreichung“ für den Verband zu entwickeln, so Peter Bemmerl, scheidender KjG-Männerpräsident aus dem DV Augsburg. Ob das Starterkit nun jedoch mit oder ohne Methodenboxauskommt, ist auch nach deren Vorstellung weiterhin offen. /apr

 

Bundesfrauenkonferenz

Die Bundesfrauenkonferenz befasste sich in diesem Jahr vor allem mit der Position von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Neben den Fakten, die eindrucksvoll die Benachteiligung von Frauen im Berufsleben dokumentieren, ging es den KjG’lerinnen vor allem um die notwendigen Rahmenbedingungen, die erst die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ermöglichen. Neben den üblichen Appellen nach kontinuierlicher Betreuung von Kindern in Tagesstätten forderten die Frauen mehr Möglichkeiten zur Arbeit von zu Hause aus (Home-Office). Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, verabschiedete die Konferenz die Stellungnahme „Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt: Entgeltgleichheit, Familienfreundlichkeit und mehr Frauen in Führungspositionen“, die an diverse Wirtschaftsunternehmen gesandt werden wird.

Aus dem Bundesfrauenpräsidium verabschiedeten sich Susanne Lieb (Würzburg), Lena Altherr (Mainz) und Eva Svihlik (Bamberg). Neu in der Konferenzleitung sind Francisca Stuntz (Münster), Steffi Hampel (Berlin) und Clara Leiva Burger (Eichstätt). JuGl

 

BuKo Donnerstag Nachmittag
Kooperationsprojekt: KjG, MISEREOR und Wise Guys

Die WM in Südafrika steht bei uns schon vor der Türe. Denn sie wird der Anreiz für das Klimaprojekt, das im Dezember starten wird. KjG, Misereor und Wise Guys und PartnerInnen in Südafrika kämpfen gemeinsam für ein besseres Klima.

Die Pfarreien sind aufgerufen mit eigenen Aktionen Klimakiller zu vernichten. Eine Homepage bringt die Hintergründe, Gruppenstundenvorschläge und Aktionsvorschläge. Neben einer besseren Klimabilanz wird das Projekt auch Spendengelder bringen. Für eingesparte Klimakiller sollen Sponsoren gefunden werden, die die Pfarreien für ihre Aktionen entlohnen. Das Geld fließt dann nach Südafrika und soll dort die Menschen unterstützen.

 

Die Delegierten sind von der Projektidee überzeugt und können sich ein Gelingen gut vorstellen. Eine kinderverständliche Homepage, ein Jingle fürs Radio, Klarheit und Knappheit, Postkarten, … brauchen die Diözesanverbände noch dafür und dann kann es losgehen mit dem Klimakiller.

 

 

Klima – prima in der KjG

Jahrelanges Arbeiten am Thema der Klimaneutralität liegt hinter der KjG. Das ExpertInnengremium hat eine Klimahandreichung erstellt und die Mitarbeitenden der Bundesebene haben eine Menge Bögen ausgefüllt.

Nun haben wir die Ergebnisse. Die Handreichung bekommt großes Lob und das Mobilitätsverhalten der KjG ist hervorragend. Nur 16% der Fahrtstrecken werden mit dem PKW zurückgesetzt; ein Flug ist dabei und der Rest setzt sich aus der Nutzung der DB und dem Öffentlichen Nahverkehr zusammen. Zusammengefasst sind das, was die KJG in Ihrer Bundesmobilität verbraucht hat: 17,5 t CO2 (in anderen Worten: der Jahresverbrauch von 86 Kühlschränken).

 

Will die KJG Klimaneutral sein, dann kann sie sich entweder einen Freischein für 450€ kaufen oder dem Rat des Klima-ExpertInnengremiums folgen und in erneuerbare Energien investieren.

 

 

Erste Beschlüsse gefasst

Der geänderte Antrag „Klimaneutralität durch Kompensationsleistungen“ wurde mit wenigen Enthaltungen ohne Gegenstimme angenommen.

Der geänderte Antrag „Klimagerechte Fahrtkostenerstattung“ wurde mit 37 Ja-Stimmen, 44 Nein-Stimmen und Enthaltungen abgelehnt. Heftig diskutiert wurde an dieser Stelle die politische Dimension von Sonderregelungen der PKW-Fahrtkostenerstattung.

Der Antrag „Schwerpunktthema Klima“ wurde mit deutlicher Mehrheit angenommen. emd

 

Stand up - Take Action! Entwicklungspolitischer Studienteil zu den UN Milleniumszielen

 

Die gute Nachricht zuerst: Entwicklungspolitisch hat sich mit den UN-Milleniumszielen in den vergangenen Jahren viel getan. Allerdings muss auch klar sein, dass jetzt mit den Forderungen an Politik und Gesellschaft nicht locker gelassen werden darf. So eines der zentralen Ergebnisse des Buko-Studienteils 2009. Denn: Vom angestrebten Ziel 0,7 Prozent des BIP für Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen ist auch Deutschland beispielsweise noch weit entfernt. Das und noch viele andere Probleme stellte Dr. Renée Ernst, UN-Beauftragte für die Milleniumkampagne, während ihrer Präsentation heraus. Und: Sie hofft auf die Hilfe der KjG!

In fünf Kleingruppen wurden verschiedene Ansätze diskutiert, wie auch Jugendverbände aktiv in der Entwicklungspolitik mitmischen können. Eine Möglichkeit ist die "Aktion Stand up! Take Action" Kampagne, bei der im Oktober 2009 auf die Milleniumsziele und Armut in der Welt aufmerksam gemacht werden soll, weltweit machen mehrere hundert Million Menschen mit. Und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Studienteils zeigten sich in einer ersten Reaktion angetan. / apr

 

 

 

 

KJGay startet in neue Ära

Nachdem KJGay, die Initiative für Schwule, Lesben und bisexuelle KjG’lerinnen und KjG‘ler, in den letzten Jahren von der Bildfläche verschwunden war, wird KJGay nun wieder mit neuem Leben gefüllt. Nils Rusche ist der neue Initiator und Ansprechpartner für alle Interessierten.

Beim Bergfest der Bundeskonferenz wurde die Gunst der Stunde genutzt, um sich wieder ins Bewusstsein des Verbandes zu rücken. Deswegen wurden Donnerstagabend unzählige Cocktails geschüttelt – nicht gerührt – und unters durstige Volk gebracht. Bleibt zu wünschen, dass KJGay diesmal am Leben bleibt! Kontakt übrigens unter: die.kjgay(at)gmail.com JuGl



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