Information en Francais

Information in English
KJG - GREMIEN
HOME > GREMIEN > Bundeskonferenz > Buko2007 > Berichterstattung 2007 > Freitag 
Bundesmännerkonferenz

Nach einer von allen Teilnehmern positiv bewerteten Bundesmännerkonferenz sind in die Konferenzleitung (Bundesmännerpräsidium) folgende Männer neu gewählt worden: Moritz Pelzer (31 Stimmen), Florian Rohde (28 Stimmen) und Ulrich Niessen (29 Stimmen). In seinem Amt bestätigt wurde Paul Arns mit 28 Stimmen. Kristof Marzinkowski wurde nach dreijähriger Amtszeit als Bundesmännerpräsident verabschiedet. Allen gewählten wünscht die Konferenz für ihre kommende Amtszeit alles gute.

Neben den Wahlen stand die Diskussion der Ergebnisse der Umfrage zur Verteilung von Geschlechtern in Leitungsfunktionen des Verbandes im Vordergrund. Die Umfrage, die in allen Diözesanverbänden durchgeführt wurde, machte deutlich, dass es immer schwieriger wird Jungen für Leitungsämter zu begeistern. Darüber hinaus sind die Ergebnisse der Erhebung durchaus zufriedenstellend und bringen keinen zusätzlichen Handlungsbedarf mit sich.

Zum Einstieg in die Konferenz stand eine Bewertung der verschiedenen Instrumente zur Geschlechtergerechtigkeit auf der Agenda. Deshalb sind nach intensiver Kleingruppenarbeit und einer lebhaften Diskussion im Plenum folgende Schwerpunkte der Konferenz im Bereich Gender-Mainstreaming festzuhalten:

Die geschlechtsspezifische Jungen- und Männer-, sowie Mädchen- und Frauenarbeit, wurde als ein sehr wichtiges Instrument des Gender-Mainstreaming herausgehoben. Die Konferenz spricht sich dafür aus, diese Art von Arbeit auch als Appetitanreger für weiterführende Arbeit zu verstehen.

Ferner sei die Fort- und Weiterbildung für Multiplikatoren innerhalb des Verbandes ein unabdingbarer Bestandteil auf dem Weg zu einer Geschlechter-gerechten Wirklichkeit.

Aber es gab auch kritischere Töne: So kam die Frage auf, warum den Geschlechter-getrennten Konferenzen innerhalb des Buko-Ablaufs soviel Zeiteingeräumt wurde. Über dies sollte in den Konferenzen mehr auf inhaltliche Fragen, die die Lebenswelt von Jungen und Männern bestimmen, eingegangen werden. Strukturelle Details und Selbstverständnisaspekte sollten in den Hintergund rücken. Die am weitest gehende Kritik stellte gar den Sinn und Zweck dieser Gremien generell in Frage - Allerdings zu Gunsten der Einsetzung eines Arbeitskreises. Dieser hätte den Vorteil, dass Zugangs-Hürden abgebaut und "Gender-Gipfeltreffen" auf der Buko vermieden würden. In der Reflexion der Sitzung sprach sich die Konferenz nochmals für eine stärkere inhaltliche Arbeit innerhalb der Konferenz aus.

Die Bundesmännerkonferenz
Frauenkonferenz

Die Frauenkonferenz setzte sich methodisch mit den Instrumenten zur Schaffung von Geschlechtergerechtigkeit in der KjG auseinander. Dies führte zu intensive Diskussionen über den Formen und Möglichkeiten in der KjG, zum Beispiel zu heißen Fragen wie „Brauchen und wollen wir eine Frauenkonferenz in dieser Form?“, „Können und wollen wir hier inhaltlich, praktisch und politisch arbeiten und wie kann das aussehen?“ und „Was können alternative Formen und brennende Themen zur Bearbeitung sein?“.

 

Anträge:

  1. Antrag zur Weiterarbeit an den Instrumenten der Geschlechtergerechtigkeit mit zwei Enthaltungen angenommen.

  2. Antrag zur Erarbeitung eines Leitbildes der Mädchen- und Frauenarbeit in der KjG mit leichten Änderungen und vier Enthaltungen angenommen.

  3. Initiativantrag zur frauenspezifischen Auswertung der Ergebnisse des Genderchecks des Männerpräsidiums mit 6 ja-Stimmen, 18 nein-Stimmen und 16 Enthaltungen abgelehnt und damit nicht als Priorität der Arbeit des Frauenpräsidiums benannt.

  4. Initiativantrag das Rollenverständnis des Frauenpräsidiums/ der Frauenkonferenz zu klären und einen Vorschlag/ ein Modell zur Weiterarbeit vorzustellen, der nach dem nächsten erweiterten Bundesausschuss in den DVs diskutiert wird, wurde mit vier Enthaltungen angenommen.

 

Wahlen zum Frauenpräsidium: Ariane Bensmann, Kerstin Schäfer und Annette Wahle wurden einstimmig wiedergewählt. Neu im Team ist Lena Altherr (DV Mainz). Wir gratulieren und wünschen dem Frauenpräsidium ein fruchtbares Arbeitsjahr! Verabschiedet wurde Eva-Maria Düring nach sieben langen und wegweisenden Arbeitsjahren im Frauenpräsidium.

 

Annette Wahle: „Es gibt viel zu tun!“

 

 

Kooperation

Bevor es in die geschlechtsspezifischen Konferenzen ging, traf sich die gesamte BuKo zur Berichtslesung der Kooperation. Der Bericht wurde ohne viele Rückfragen von der Konferenz abgesegnet. Allerdings gab es wiederholt Kritik am Sinn bzw. der Notwendigkeit der geschlechtsgetrennten Konferenzen. JG

 

 

Bischof Hauke besucht Bundeskonferenz

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus Weimar besuchte Freitagnachmittag die KJG-Bundeskonferenz. Hauke zeigt sich seit Kurzem in der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz für die KJG zuständig. Er schilderte auf amüsante Weise seinen bisherigen Werdegang. Dabei ließ er nicht unerwähnt, dass die katholische Jugendverbandsarbeit in der ehemaligen DDR etwas recht Neues sei. Er äußerte den Wunsch, in Zukunft mehr Zeit auf den Konferenzen und Veranstaltungen der KJG verbringen zu können Seine Äußerung wurde mit großem Beifall quittiert. JG

 

 

Antragsdebatte

Der Freitagvormittag schloß mit Antragsdiskussionen. Der Antrag 1 zum Thema "Controlling des Bundesverbandes" wurde von den Antragsstellerinnen Freiburg, Speyer und Limburg zurückgezogen. Mitantragsstellerin Mainz wollte den Antrag gerne aufrecht halten, schloß sich dann aber mit dem DV Köln zusammen, um alternativ dazu den Initiativantrag Nr.4 mit ähnlichem Anliegen zu stellen. Die Debatte über diesen Antrag kam jedoch zu keinem Abschluss und wird bei der Wiederaufnahme des Tagesordnungspunktes "Anträge" im weiteren Konferenzverlauf wieder aufgenommen werden.
(kp)

 

 

Berliner Power in der Moderation.

Mit Daniel Grein und Yvonne Scherer konnte für die diesjährige Konferenz ein genau so prominentes, wie kompetentes Moderationsteam gefunden. Beide haben ihre Wurzeln in der KJG. Daniel war während seiner Amtszeit als Diözesanleiter in Augsburg zwei Jahre im Bundesausschuss (2003-2005), in der INFAM-Redaktion und am Anfang seiner Karriere sogar in der Paritätskomission. Heute hat es den Schwaben an die Spree verschlagen, wo er als DBJR – Geschäftsführer Lobbyarbeit für die Jugend leistet. An seiner Seite sitzt die Wahlberliner Yvonne Scherer. Die wissenschaftliche Referentin beim Rat für nachhaltige Entwicklung kann ebenfalls auf eine Karriere als Diözesanleiterin zurückblicken. In ihrer Zeit in Freiburg (1997-2003) war sie zum einen für das Eventure zuständig, aber 2001-2003 auch im Bundesausschuss vertreten. Alles in allem also ein Team mit Fuß in der KjG und Fühlern auf dem Berliner Parkett.

 

Souverän dirigieren die beiden die Konferenz. „Die Moderation macht total Spaß. Es ist sogar weniger anstrengend als erwartet. Ich hätte da mehr erwartet, nachdem Claudia (eine ehemalige, langjährige BuKo-Moderatorin, A.d.A.) die Latte so hoch gehängt hat“, resümmiert Yvonne. „Es macht vor allem Spaß, da ich drei Jahre nichts mit der KJG zu tun hatte und nun in dieser Position zurückzukehren ist eine schöne Erfahrung. Ähnlich sieht es Daniel. Trotzdem er noch nicht so lange aus seinen Ämtern ausgeschieden ist wundert er sich: „Es fällt mir erstaunlich leicht neutral zu bleiben. Wahrscheinlich kommt das auch ein wenig durch meinen Job, bei dem ich ja stark moderierend und ordnend tätig bin.“ Die beiden haben sichtlich Spaß an ihrem Job: „Selbstverständlich ist das toll. Ich möchte zudem Yvonne nicht an meiner Seite missen.“ Welch ein Traumpaar. (SM)

 

Finanzbericht und Bericht der Kassenprüfung

Lob fand die Konferenz für die übersichtliche Darstellung der "großen Zahlen" des Bundesverbandes und die Arbeit der Kassenprüfung. Der Finanzbericht war wie in den letzten Jahren auch bei einem Finanzinfotreffen vordiskutiert wurden und beanspruchte so nur relativ wenig Zeit. Einige Anliegen hierzu werden noch in Form von Anträgen die Bundeskonferenz beschäftigen.

(kp)

 

Bericht des Internationalen Ausschuss

Im Anschluss nahm die Bundeskonferenz den Bericht des Internationalen Ausschusses entgegen. Der Ausschuss wies nochmals besonders auf sein Angebot hin, auf den Diözesankonferenzen die internationale Arbeit und die FIMCAP vorzustellen. Außerdem gibt es die Möglichkeit über die Bundesstelle kostenlos eine Infobox anzufordern. Holger Witting bestätigte auf Nachfrage seine Absicht für das Ehrenamt des FIMCAP-Präsidenten zu kandidieren und bedankte sich im Namen des Bundesverbandes bei den Ausschussmitgliedern für ihre Arbeit. Insbesondere hob er hervor, dass die KJG mit den in diesem Jahr ausscheidenden Jürgen Leuser und Markus Veith zwei Ausschussmitglieder verliert, die die internationale Arbeit der KJG von Anfang an begleitet haben.

(kp)

 

Utopia jetzt - Räume für Visionen

Mit einem Lied, einer Computer-Präsentation und einer Info-Mappe wurde den Delegierten der Bundeskonferenz heute vormittag vom Arbeitskreis "Großveranstaltung" der aktuelle Planungsstand der für Mai 2008 beschlossenen Großveranstaltung "Utopia jetzt!" vorgestellt. Im Anschluß daran wurden Details wie die Fahrtkostenumlage anhand der Kontingente und der Entfernung der DVs oder die Altersgrenzen erläutert und debattiert. Außerdem warb die Projektgruppe nochmals dafür, dass die DVs Aufgaben auf der Veranstaltung übernehmen sollten und per Formular (Postversand oder Homepage) bis Ende Juni rückmelden. Am Ende wurden die TeilnehmerInnen-Kontingente der DVs abgefragt und blieben mit 2800 deutlich hinter den Erwartungen von mindestens 3500 zurück. Die Delegierten führten dies darauf zurück, dass bislang noch kaum Werbe- und Infomaterial verfügbar und die Rückmeldungen entsprechend schwach waren. Dies soll jedoch bereits im Spätsommer und insbesondere bis LautStark! umfangreich zur Verfügung stehen.

(kp)



newsletter abonnieren
moxie abonnieren





Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien: