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Der Buko-Sonntag

 

Keine Verkürzung der Buko 2007

 

Zu Antrag Nr. 1 – Termin und Ort der Bundeskonferenz 2007 hat der DV Rottenburg-Stuttgart einen Änderungsantrag eingebracht, der die Verkürzung der Bundeskonferenz 2007 um einen Tag vorsieht. Der Antrag wird von Andrea Heine, DV Rottenburg-Stuttgart, damit begründet, dass so ein Beitrag zur Kosteneinsparung geleistet werden könne. Auch wenn die Summe nicht so groß sei, so wäre dies zumindest ein symbolisches Zeichen angesichts der Kürzungen in vielen DVs. Einige Delegierte kritisieren den Antrag: Es müssten dann wichtige inhaltliche Bestandteile der Buko wie der Studienteil wegfallen. Schon jetzt sei der Zeitrahmen der Buko sehr eng. Der Antrag wird mit großer Mehrheit abgelehnt

 

  

Sexualpädagogisches Konzept für Schulungskurse beschlossen

 

Annette Wahle erläutert für den Antragsteller Bundesausschuss den Initiativantrag Nr. 4 – Sexualpädagogisches Konzept für Schulungskurse. Holger Witting, Bundesleitung, fordert die Delegierten auf, nur dann für den Antrag zu stimmen, wenn das Konzept in ihrem DV wirklich benötigt wird und auch angewendet werden soll. Die Arbeitsbelastung der Bundesleitung sei bereits jetzt sehr hoch, so dass eine solchen Konzepterstellung von der Bundesleitung nur geleistet werden sollte, wenn die DVs dies mehrheitlich wirklich nutzen wollen. In der Diskussion sprechen sie eine Reihe von Delegierten für ein solches Konzept aus, einige bieten ihre Mitarbeit an. Der Antrag wir mit 58 Ja-Stimmen gegen 28-Stimmen angenommen.

 

 

Antrag auf „Controlling des Bundesverbandes“ vertagt auf 2007

 

Michael Ziegler, DV Mainz, führt in den Initiativantrag Nr.3 – Controlling des Bundesverbandes ein.  Danach soll der Bundesausschuss in Kooperation mit der Mitgliederversammlung beauftragt werden, die Ausgaben des Bundesverbandes hinsichtlich Einsparmöglichkeiten zu überprüfen. Stefan Stein, Mitgliederversammlung, erwidert darauf, dass die Mitgliederversammlung schon immer auf Einsparmöglichkeiten geachtet und hingewiesen habe und dass ihrer Einschätzung nach die Einsparpotentiale ausgeschöpft seien. In der Diskussion stellt sich heraus, dass in einigen DVs der Eindruck zu herrschen scheint, die Bundesebene gäbe zuviel Geld aus. Das Controlling soll hier eine Argumentationshilfe sein, den Bundesstellenanteil zu begründen und den Mitgliedern transparent zu machen, wohin ein Teil ihrer Beiträge fließt. Diese Absicht ist nach Meinung einiger Delegierter allerdings nicht im Antragtext erkennbar. Felix Neumann, Freiburg, stellt den Geschäftordnungsantrag, den Initiativantrag Nr. 3 an den Bundesausschuss zu überweisen, um ihn dort in diese Richtung zu überarbeiten, was abgelehnt wird. Auf Geschäftsordnungsantrag von Thomas Schlickum, Essen, wird der Initiativantrag Nr. 3 auf die Buko 2007 vertagt.

 

 

Buko beschließt Bonussystem für „menschkomm!“ 

 

Christian Buchen, Köln, führt als Antragstelle in den Initiativantrag Nr. 5 – Bonussystem für die Kampagne „menschkomm!“ ein. Er sieht vor, mit einem Bonussystem die Motivation zur Teilnahme an „menschkomm!“ zu steigern. Die 6 Punkte in dem Antrag sollen den Rahmen eines solchen Bonussystems abstecken, die konkrete Ausgestaltung soll beim Arbeitskreis liegen. Nach dem einige inhaltliche Fragen zur möglichen Finanzierung erörtert worden sind, wird eine Antrag auf Überweisung an den BA abgelehnt. Im Folgenden wird diskutiert, wie detailliert der Antrag ausgestaltet werden soll. Doro Görgens, Arbeitskreis „menschkomm!“, stellt den Antrag, die letzten drei Spiegelstriche zu streichen, der angenommen wird. Der so geänderte Antrag wird mit deutlicher Mehrheit verabschiedet.

 

 

Verschiedenes, Auswertung und Verabschiedung

 

Nach Terminankündigungen und Auswertung der Redebeiträge wird die Bundeskonferenz 2006 geschlossen und die Bundesleitung dankt und verabschiedet Delegierte, Moderation, Protokoll und Gäste. Nun geht´s nach einem kleinen Imbiss und vielen herzlichen Abschiedsszenen für alle nach Hause.

 

(WOF, Nachtrag 27.10.06) 



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